Bedingt durch die ärztliche
Diagnose:"-Krebs-"kann sich beim Patienten die
Lebenseinstellung ändern. Dinge, die bisher nie oder selten
angesprochen bzw. bedacht wurden
-Fragen nach dem Inhalt und dem Sinn des Lebens, auch nach dem
Tod-
stehen plötzlich im Mittelpunkt allen Denkens und Handelns.
Manche Betroffene möchten diese Themen
jedoch mit einer kirchlichen Vertrauensperson erörtern. Wer
bereits über Kontakte innerhalb seiner Glaubensgemeinschaft
verfügt, sollte sie nutzen. Bestehen solche Kontakte noch nicht,
kann man sich ohne Scheu an jedes Pfarrbüro wenden.
Dort kann man um einen Gesprächstermin des Besuchdienstes
(ehrenamtliche Helfer, die auch Hausbesuche bzw.
Krankenhausbesuche machen) oder mit dem zuständigen Pastor/
Pfarrer bitten.
Auch bei der Krankenhausseelsorge reicht ein Anruf oder eine kurze Notiz mit der Bitte um ein persönliches Gespräch.
Eine zusätzliche Möglichkeit ist die Telefonseelsorge. Diese Stelle ist in größeren Städten Tag und Nacht besetzt. Hier kann man spontan und anonym ein Gespräch führen, um Hilfestellungen zu erhalten. Diese Telefonate werden generell als Ortsgespräche abgerechnet.
Darüberhinaus gibt es Selbsthilfegruppen, die sich gezielt diesen Lebenssituationen widmen.
All diese Kontaktstellen stehen sowohl den Patienten wie auch deren Angehörigen und Freunden unabhängig von der Religionszugehörigkeit zur Seite. Man sollte sich nicht scheuen, diese Hilfe bei Bedarf in Anspruch zu nehmen, um Mißverständnissen, Ängsten und dadurch vermehrt auftretenden Problemen frühzeitig entgegenzutreten.
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