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| Magnet-Resonanz-Tomographie
(MRT) |
anderes
Wort für Kernspintomographie |
| makropapulär |
großknotig,
großblasig |
| Makrophage |
Freßzelle,
die relativ große Teilchen, z.B. ganze Bakterien,
vernichten kann. |
| maligne
|
bösartig,
eine Geschwulst, die die Ordnung des Körpers nicht
respektiert. Sie wächst unkontrolliert, durchbricht
Organgrenzen und/oder bildet Metastasen. Gegenteil : benigne |
| Malignität |
Bösartigkeit
|
| Malignom
|
Bösartiges
Wachstum, Tumor |
| Mamma
|
die
weibliche Brust |
| Mammakarzinom |
Brustkrebs,
ausgehend vom Epithel der
Brustdrüse |
| Mammographie |
die Röntgenuntersuchung der weibl. Brust. Nach wie vor
die aussagekräftigste technische Untersuchung zur
Früherkennung, da auch noch nicht tastbare Tumoren
entdeckt werden können. Die endgültige Aussage über
die Bösartigkeit einer Veränderung kann allerdings nur
die Entnahme einer Gewebeprobe bringen. |
| Manifestation |
Das
Erkennbarwerden einer Krankheit |
| manuell
|
mit der
Hand, von Hand |
| Mastektomie |
Amputation
der weibl. Brust. Generell kann man 3 Operationsverfahren
unterscheiden: - brusterhaltend: nur der Tumor und etwas umliegendes Gewebe werden entfernt - einfach: die gesamte Brust wird entfernt und evtl. Lymphknoten der Achselhöhle. - radikal: die gesamte Brust, der darunterliegende Muskel sowie die Lymphknoten der Achselhöhle werden entfernt. |
| Mastopathie |
vor allem
bei Frauen zwischen 35 und 50 sehr häufig auftretende
gutartige Veränderungen der Brustdrüse, die sich durch
knotige Verhärtungen, Schmerzen und evtl. Austritt von
Flüssigkeit bemerkbar machen, vor allem vor der
Menstruation. Es können sich auch Zysten bilden. Ursache
ist möglicherweise ein hormonelles Ungleichgewicht
zwischen Östrogenen und
Progesteron. |
| Mediastinum |
Raum, der
durch Lungenflügel, Brustbein, Wirbelsäule und
Zwerchfell begrenzt wird. Hier befinden sich Aortenbogen
(Anfang der Hauptschlagader), die großen venösen
Gefäße, Speise- und Luftröhre, sowie die
dazugehörigen Lymphknoten |
| Melanom
|
Bösartige
Geschwulst, die aus den Melanozyten, das sind die
pigmentbildenden Zellen in der Haut, hervorgeht.
"Schwarzer Hautkrebs" |
| Menopause |
Zeitpunkt
der letzten Menstruation, dem keine monatlichen Blutungen
der Frau mehr folgen, bedingt durch das Nachlassen der
Eierstock-Funktion (siehe Ovarien). Meist zwischen 47. und 52. Lebensjahr. |
| Metabolismus |
Der
Stoffwechsel, Gesamtheit aller chemischen und
physikalischen Vorgänge, durch die lebende Substanz
erzeugt und erhalten wird. |
| Metabolit |
Substanz
mit Funktion im Stoffwechsel, Stoffwechselprodukt, durch
Stoffwechselprozesse in ihrer chemischen Struktur
veränderte Umwandlungsprodukte körpereigener oder
körperfremder Stoffe (z.B. Medikamente) |
| Metastase |
allg.
Krankheitsherd, der durch die Verschleppung von
Krankheitserregern (Tumorzellen, Bakterien) aus einem
ursprünglichen Krankheitsherd entsteht. Im engeren Sinne ist damit die Tochtergeschwulst eines bösartigen Tumors gemeint. Im Gegensatz zum Lokalrezidiv siedeln sich die (bösartigen) Zellen an anderen Körperteilen als der Primärtumor an, u.U. weit davon entfernt (Fernmetastase). Eine Metastasierung kann über den Blutweg (hämatogen) oder mit dem Lymphstrom (lymphogen) erfolgen. |
| metastasieren |
Das
Ansiedeln von Teilen erkrankten Gewebes fern vom
ursprünglichen Entstehungsort (siehe Metastase). |
| Mikrochirugie |
Durchführung
von Operationen mit optischen Vergrößerungsgeräten
(Lupenbrille, Operationsmikroskop) zur Verbindung
kleinster Gewebsstrukturen. |
| Mikroskop |
optisches Gerät zur
Betrachtung sehr kleiner Objekte. Dabei wird das
beleuchtete Objekt in zwei Stufen vergrößert, bis zu
1500 fach. |
| Milz
|
zwischen
Magen und linker Niere in der Nähe des Zwerchfells
gelegenes, in den Blutkreislauf eingeschaltetes Organ des
lymphatischen Systems. Die Milz bildet Lymphozyten, speichert Blut und reinigt es von
überalterten oder sonstwie unbrauchbaren Blutzellen. |
| Mitose
|
Zellteilung
: identische Verdoppelung der Erbinformation und Verteilung je eines vollständigen Chromosomensatzes auf die Tochterzellen. 1. identische DNA-Reduplikation (Längsspaltung u. Verdopplung der Chromosomen) 2. Karyokinese (regelmäßige Verteilung der Tochterchromosomen auf die neuen Tochterkerne) 3. Zytokinese (Zuordnung eines Zytoplasmabereiches zu jedem Kern durch Zellteilung od. Furchung) Die Mitose verläuft in vier Phasen: 1. Prophase: Die bereits längsgespaltenen Chromosomen werden sichtbar, die Kernhülle löst sich auf. 2. Metaphase: Die Chromosomen ordnen sich in der Äquatorialebene an. 3. Anaphase: Es bildet sich der sog. Spindelapparat, das sind Proteinfäden, die sich an die Spalthälften der Chromosomen heften und diese auseinanderziehen. Die Chromosomensätze werden zu den gegenüberliegenden Polen der Zelle gezogen. Hier liegt der Angriffspunkt der sog. Spindelgifte. 4. Telophase: Die Chromosomen werden erneut längsgespalten u. von einer Kernmembran umgeben, die Kerne der beiden Tochterzellen gehen in die Interphase über (Phase zwischen zwei Zellteilungen, in der sich die Zelle in der stoffwechselaktiven Arbeitsform befindet (Phasen G1, S u. G2 des Zellzyklus). |
| Mitotischer Index |
Zellteilungsindex:
Zahl der Zellen einer Zellgruppe, die sich zu einem
bestimmten Zeitpunkt in der Teilung befinden. Der normale
Teilungsindex der meisten Körpergewebe ist heute
bekannt: weicht ein Gewebe stark davon ab, kann das ein
Hinweis auf tumorartige Veränderungen sein. |
| Mitotischer Zyklus |
Zellzyklus |
| monoklonal |
von einem
einzigen Zellklon ausgehend
bzw. produziert; z.B. monoklonale Antikörper. Gegensatz: polyklonal |
| monoklonale Antikörper |
Gentechnologisch hergestellte, hochspezifische Antikörper, die sowohl zur Diagnose als auch zur
Therapie von Tumorerkrankungen eingesetzt werden können. |
| Morbus Hodgkin |
bösartige
Erkrankung des lymphatischen
Systems die sich durch
Schwellung der Lymphknoten bemerkbar macht. Sie wird histologisch (durch Gewebeuntersuchung) festgestellt
durch den Nachweis einkerniger Hodgkin-Zellen
und mehrkerniger Reed-Sternberg-Riesenzellen in den befallenen Lymphknoten und Organen. |
| Motilität |
Beweglichkeit
|
| Mukosa
|
Schleimhaut,
insbes. des Magen-Darm-Traktes einschl. Mund |
| Mukosa
|
Schleimhaut
|
| Mukositis |
Entzündung
der Schleimhäute |
| multipel
|
mehrfach |
| multiples Myelom |
Plasmozytom |
| Mutagen |
Faktor, der zu
vermehrten Mutationen führt. Die meisten Mutagene sind zugleich Karzinogene und umgekehrt. |
| Mutation
|
Veränderung
des Erbgutes, die durch äußere Einflüsse oder spontan
entstehen kann. |
| myelogen
|
aus dem
Knochenmark entstanden |
| Myelographie |
die Röntgendarstellung des Rückenmarkkanals mit
Kontrastmittel |
| Myelom
|
vom
Knochenmark ausgehende Geschwulst |
| Myelosuppression |
anderer
Ausdruck für Knochenmarksdepression |
| Mykose |
Erkrankung, die durch
Pilze verursacht wird. |
| Myokard
|
Herzmuskel
|
| Myosarkom |
bösartiger
Tumor (Sarkom) des quergestreiften bzw. glatten
Muskelgewebes. |
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