Medizinische Fachausdrücke - deutsch

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Nachtschweiß
starkes nächtliches Schwitzen (Wäschewechsel), kann alle möglichen Ursachen haben, gehört zu den sog. "B"-Symptomen bei Morbus Hodgkin
Nadir
Phase nach der Chemotherapie, in der die weißen Blutkörperchen ihren Tiefpunkt erreichen.
Nebennieren
paarige endokrine Drüsen in unmittelbarer Nachbarschaft der Nieren. Sie bilden verschiedene Hormone, u.a. die Corticosteriode
Neoplasie
Neoplasma
Neoplasma
Neu entstandene, abnorme Zellwucherung: häufig handelt es sich dabei um bösartige (maligne) Tumore.
neoplastisch
sich (bösartig) neubildend, wachsend
Nephrotoxizität
Nierengiftigkeit, Nierenschädigung
neural
vom Nervensystem ausgehend
Neuralgie
allg. Bezeichnung für Schmerzen, die auf das Ausbreitungsgebiet eines Nerven beschränkt sind
Neuroblastom
Bösartiger Tumor des Nervensystems, der aus unreifen Nervenzellen besteht.
Neurinom
gutartiger Tumor, der von Zellen sensibler Nervenfasern ausgeht, daher treten als erste Symptome Schmerzen und Gefühlsstörungen auf
neurologisch
die Nerven bzw. das Nervensystem betreffend
Neurom
übermäßiges knotenförmiges Zusammenwachsen eines peripheren Nerven nach Durchtrennung mit lokaler Überempfindlichkeit gegenüber Schmerz und Berührung.
Neuropathie
Erkrankung des Nervengewebes
Neurotoxizität
Nervengiftigkeit, Schädigung des Nervengewebes
Neutropenie
Verminderung der neutrophilen Granulozyten im Blut.
neutrophile (Granulozyten)
neutrophile Granulozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die als Freßzellen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Infektionen spielen.
Nitrosamine
Krebserregende Stoffe (Karzinogene), die mit der Nahrung aufgenommen oder vom Körper selbst aufgebaut werden können.
Nitrosoharnstoffe
Bezeichnung für Zytostatika aus der Gruppe der Alkylantien, die chem. mit dem Stickstofflost verwandt sind. Präparate aus dieser Gruppe haben oft die Silbe -must- im Namen, z.B Carmustin
Nodulus
kleiner Knoten
Nodus
Knoten
Non-Hodgkin-Lymphome
Gruppe von sehr verschiedenen bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems, für die die Merkmale des Morbus Hodgkin nicht zutreffen.
Nuklearmedizin
med. Fachgebiet, das sich mit der diagnostischen u. therapeutischen Anwendung radioaktiver Substanzen befaßt.
Nukleinsäuren
Chem. Verbindungen, die in allen Zellen vorkommen und die zentralen biologischen Vorgänge aller Organismen steuern:

Desoxyribonukleinsäure (DNS) - Träger der Erbinformation

Ribonukleinsäure (RNS) - Entscheidend für den Aufbau der körpereigenen Eiweiße

Sie bestehen aus langen Ketten von Zuckern, die durch Phosphorsäure verbunden (verestert) sind. Bei der DNS heißt dieser Zucker Desoxyribose, bei der RNS Ribose. An diesen Ketten hängen die Basen Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin. Bei der RNS ist Thymin durch Uracil ersetzt.

Adenin und Thymin/Uracil sowie Cytosin und Guanin können sich jeweils verbinden und so ein Paar bilden, wodurch bei der DNS ein Doppelstrang entsteht, der wie eine Spirale gewunden ist (Doppelhelix). Die RNS liegt als Einzelstrang vor

Nukleolus
Kernkörperchen; dichte Struktur innerhalb des Zellkerns, die für die Herstellung der Nukleinsäure RNS zuständig ist.
Nukleus
Zellkern
Nukleosid
Verbindungen zw. einem Zucker (D-Ribose od. D-Desoxyribose) einer Base (Adenin, Thymin/Uracil Cytosin oder Guanin)
Nukleotid
Verbindung der Nukleoside mit Phosphorsäure, Bausteine der Nukleinsäuren
Nuklid
siehe Isotop

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