Medizinische Fachausdrücke - deutsch

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Ultraschall
Schallwellen mit einer Frequenz über ca. 20 kHz. Verwendung in der Medizin zur Diagnostik (Ultraschalluntersuchung), zur Wärmeerzeugung im Gewebe, zur Zertrümmerung von Nierensteinen und zur Vernebelung von Arzneimitteln.
Ultraschalluntersuchung
siehe Sonographie.
undifferenziert
Merkmal von Zellen, denen jegliche besondere Struktur und Funktion fehlt.
Urethrostomie
operativ angelegter Harnröhrenausgang zur künstlichen Harnableitung.
Vakzine
Impfstoff aus attenuierten (abgeschwächten) oder inaktivierten Krankheitserregern oder deren Giftstoffen. Die Impfung mit diesen Stoffen dient der Immunisierung.
Venen
Blutadern; Blutgefäße mit zum Herzen führender Strömungsrichtung des Bluts. Sie bringen sauerstoffarmes Blut zurück aus dem Körper und sauerstoffreiches Blut aus der Lunge.
venös
Die Venen betreffend (i.v. = intravenöse Injektion)
Verdauungstrakt
Besteht aus Mund. Rachen, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm und Enddarm.
Veresterung
chem. Reaktion, bei der aus einem Alkohol und einer Säure unter Abspaltung von Wasser ein sog. Ester entsteht.
Vesicans
eine Substanz, die Blasen verursachen kann
Vinca rosea Linné
eine mit dem Immergrün verwandte Pflanze, die zytotoxisch wirksame Substanzen enthält.
Vincaalkaloide
Substanzen aus Vinca rosea Linné: Vincristin, Vinblastin, Vindesin
Virulenz
sog. Giftigkeit; Grad der Aggressivität von Bakterien oder Viren
Virus, Viren
Sammelbezeichnung für biologische Strukturen (in den bekannten Fällen meist Krankheitserreger) mit folgenden gemeinsamen Merkmalen:
1. Sie enthalten als genetische Information nur entweder
DNSoder RNS
2. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel, weil sie nicht über die für Wachstum und Teilung erforderlichen
Enzyme verfügen. Sie sind dazu auf Wirtszellen angewiesen, die vom Virus "gezwungen" werden, seiner Vermehrung zu dienen, indem sie ihm ihren Stoffwechsel zur Verfügung stellen. Der Virus wirkt häufig krankheitserregend auf sie.
Vitamine
Substanzen, die ein Organismus nicht selbst herstellen kann, die aber lebensnotwendig sind. In einigen Fällen können Vorstufen (Provitamine) im Körper in die wirksame Form umgewandelt werden (Vitamin A und D).
Wachstumsfaktoren
Hämatopoetische (blutbildende) Wachstumsfaktoren sind körpereigene Botenstoffe, die die Reifung verschiedener Blutzellen stimulieren. Sie stehen heute teilweise als gentechnisch hergestellte Produkte zur Verfügung (G-CSF, GM-CSF, Erythropoietin).
Wilms-Tumor
Seltener bösartiger Nierentumor aus der Gruppe der Sarkome; tritt meistens bei kleineren Kindern zwischen 3 und 5 Jahren auf.
Xeroradiographie
Besonderes Verfahren in der Röntgentechnik: Die Röntgenbilder werden auf Fotopapier entwickelt und können ohne Hilfsmittel betrachtet werden. Anwendung eher selten bei Aufnahmen des Kehlkopfes, der weibl. Brust (Xeromammographie) und der Arme und Beine (Knochen u. Weichteile).

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