Medizinische Fachausdrücke - englisch

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cancer
Krebs
Allgemeiner Ausdruck für mehr als hundert verschiedene Krankheiten, die durch unkontrolliertes und unnormales Wachstum von Zellen entstehen. Ihr gemeinsames Merkmal ist die Malignität (Bösartigkeit) Krebszellen können sich über das Blut oder das lymphatische System im Körper ausbreiten und Metastasen bilden.
cancerogen
kanzerogen
Karzinogen
candidiasis
Candida-Mykose
Sammelbezeichnung für Infektionen durch Sproßpilze der Gattung Candida
carbohydrates
Kohlehydrate
Einfach- und Mehrfachzucker
Funktion: wichtigster Energielieferant, Speicherung im tierischen u. menschlichen Organismus als Glykogen, im pflanzlichen als Stärke.
carcinogen
Karzinogen
Stoffe, die Krebs hervorrufen können. Karzinogene können von außen in den Körper gelangen, oder im Körper aus harmlosen Einzelsubstanzen zusammengesetzt werden.
carcinogenesis
Karzinogenese
Schrittweise Entstehung von Krebs in zeitlicher wie auch ursächlicher Hinsicht.
carcinoma
Karzinom
Abk. Ca. Vom Deckgewebe (Epithel) ausgehender bösartiger Tumor, z. B. in der Haut, den Schleimhäuten der Lunge, verschiedenen Drüsen, des Magen-Darm-Trakts, der lnnenauskleidung der Harnblase und anderer Organe. Karzinome lassen sich hinsichtlich Gewebeaufbau und Wachstum in die unterschiedlichsten Formen einteilen, z.B:
Adenokarzinom
Basalzellkarzinom
Bronchialkarzinom
Endometriumkarzinom
Mammakarzinom
Plattenepithelkarzinom
Zervixkarzinom
80-90% aller bösartigen Tumore sind Karzinome.
carcinoma in situ
Carcinoma in situ
sog. Oberflächenkarzinom, Karzinom, das noch nicht in das umgebende Gewebe hineingewachsen ist.
cardiomegaly
Kardiomegalie
Vergrößerung des Herzens
cardiotoxicity
Kardiotoxizität
Herzgiftigkeit, Herzschädigung
cardiovascular
kardiovaskulär
Herz u. Gefäße betreffend
CAT scan
CT
Abk. für Computertomographie
catalytic site
Katalytischer Ort (eines Enzyms)
Ort am Enzymmolekül, wo die chemische Umsetzung des Substrats stattfindet.
catheter
Katheter
Sonde, dünner Schlauch zum Einführen in Gefäße oder Körperhöhlen (z.B. Venen, Blase, Darm etc.) um Inhalt (z.B Blut) zu entnehmen oder Substanzen (z.B. Medikamente) einzubringen.
C-cells
C-Zellen
Hormonproduzierende Zellen, die in der Schilddrüse zwischen dem Schilddrüsenhormon-produzierenden Gewebe liegen. Sie produzieren das Hormon Calcitonin, das an der Regulation des Calciumstoffwechsels beteiligt ist.
CD
CD
internationales System für die Bezeichnung von Differenzierungsantigenen (engl. Cluster of differentiation bzw. cluster determinants) auf der Oberfläche von Zellen des Immunsystems. Die verschiedenen Antigene sind für bestimmte Zellgruppen (cluster) charakteristisch, z.B. das Antigen CD 34 für die Stammzellen des blutbildenden Systems im Knochenmark.
Die
Differenzierung erfolgt durch monoklonale Antikörper.
CEA - carcinoembryonic antigen
CEA - Carcinoembryonales Antigen
normalerweise nur von embryonalen Zellen erzeugte Substanz. Empfindlicher, jedoch nicht spezifischer Tumormarker , besonders bei Dickdarm-, Bronchial- u. Mammakarzinom.
cell
Zelle
kleinste Baueinheit des lebenden Organismus mit Fähigkeit zu Stoffwechselleistungen, Reizbeantwortung, Beweglichkeit u. Fortpflanzung. Sie besteht aus dem Zellkern und dem Zelleib (Zytoplasma), die äußere Begrenzung bildet die Zellmembran. Im Zytoplasma befinden sich die Zellorganellen, das sind die "Organe" der Zelle für die verschiedenen Stoffwechselvorgänge.
Zellen sind für die verschiedensten Aufgaben spezialisiert.
cell cycle
Zellzyklus
Abfolge von Phasen der Zellreifung u. -teilung:

0. G0-Phase: Ruhephase oder besser Funktionsphase. Diese Phase gehört eigentlich gar nicht zum Zellzyklus. Nicht alle Zellen sind immer zur Vermehrung bereit. Sie bleiben zwar vital, teilen sich aber nicht mehr, sondern erfüllen spezielle Funktionen. Wenn die Zelle teilungsfähig bleibt, kann sie bei Bedarf auch wieder in den Zellzyklus eintreten.
1. G1-Phase: Wachstumsphase: RNS- und Proteinbiosynthese laufen auf Hochtouren. Sie dient der "Materialbeschaffung" für die S-Phase
2. S-Phase: DNA-Synthesephase: die DNA (
Chromosomensatz) wird verdoppelt (Reduplikation): Aus einem Chromatinfaden, einem sog. Chromatid, werden 2 Chromtinfäden, die Schwester-Chromatiden.
3. G2-Phase: Korrektur-Phase: An den neuen DNS-Strängen werden bei der Verdoppelung entstandene Fehler repariert. Es werden spezifische, zur Zellteilung notwendige Proteine, wie z.B. Enzyme synthetisiert.
4. M-Phase: Mitose: die eigentliche Zellteilung, die Zelle halbiert wieder ihren
Chromosomensatz, es entstehen zwei Tochterzellen.

Nach Abschluß der Mitose (M-Phase) treten die Zellen entweder in eine erneute G1-Phase ein oder bleiben in einer G0-Phase ohne weitere Teilung.

Die Dauer eines Zellzyklus wird als Generationszeit bezeichnet.

Für best. Formen der Tumortherapie ist die Synchronisation der Zellzyklen (insbes. der Tumorzellen) von Bedeutung.

central nervous system
Zentralnervensystem
die Steuerzentrale des Körpers - Gehirn und Rückenmark
central veins
zentrale Venen
Venen, die in den rechten Vorhof des Herzens münden, obere und untere Hohlvene. In die obere Hohlvene münden die Schlüsselbeinvene (V. subclavia) und die innere Halsvene (V. jugularis interna). In die untere Hohlvene münden die Beckenvenen.
central venous catheter
zentraler Venenkatheter
Abk. ZVK, ein Venenkatheter, der in einer zentralen Vene kurz vor dem Herzen liegt.
centrifuge
Zentrifuge
Schleudermaschine, die u.a. benutzt wird, um die Blutzellen vom Serum bzw. Plasma zu trennen. Durch die Fliehkraft werden die Zellen nach außen geschleudert und setzen sich von der Flüssigkeit ab. Man kann damit auch Zellen untereinander trennen, vorausgesetzt sie sind verschieden groß oder "schwer", dies macht man sich bei der Apherese zunutze.
cerebral
zerebral
Gehirn-
cervical
zervikal
den Hals betreffend
cervical carcinoma
Zervixkarzinom
ein Karzinom, das vom Epithel des Gebärmutterhalses ausgeht
cervix
Zervix, Cervix
Gebärmutterhals
chemoembolization
Chemoembolisation
Verschluß eines zum Tumor führenden Gefäßes durch (Kunststoff-)Teilchen, die mit Medikamenten beladen sind. Sie werden über einen Katheter an Ort und Stelle gebracht.
chemotherapy
Chemotherapie
Einsatz von Medikamenten zur spezifischen Hemmung von Infektionserregern und Tumorzellen im Organismus. Insbesondere Behandlung von Tumorerkrankungen mit Zytostatika. In der modernen Chemotherapie versucht man, gesunde Zellen möglichst wenig zu beeinträchtigen.
chest
Brustkorb

chills
Schüttelfrost

chondrosarcoma
Chondrosarkom
Ein Sarkom, das sich aus Knorpelgewebe entwickelt
chordotomy
Chordotomie
Durchtrennung eines Nervenstrangs, der vom Rückenmark abgeht. Wird durchgeführt, um einen Schmerz zu behandeln, der sich auf keine andere Weise lindern läßt.
chorionepithelioma
Chorionepitheliom
Krebsige Wucherung fetaler Zellen im mütterlichen Organismus, kommt hauptsächlich in der Gebärmutter vor, seltener im Eileiter oder Eierstock. Seltene Erkrankung, die alleine durch Chemotherapie vollständig geheilt werden kann.
chorioncarcinoma
Chorionkarzinom
Chorionepitheliom
chromatin
Chromatin
Substanz im Zellkern, die im wesentlichen aus DNS, RNS und Proteinen besteht. Aus dem Chromatin gehen die in der Zellteilungsphase sichtbaren Chromosomen hervor.
chromosomes
Chromosomen
fadenförmige Bestandteile des Zellkerns, sie bestehen aus DNS und sind die Träger der Erbanlagen (Gene). Jedes Chromosom ist doppelt vorhanden. Eine Ausnahme bilden die Keimzellen (Gameten), sie haben nur einen einfachen Chromosomensatz.
chronic
chronisch
langes Andauern oder ständiges Wiederkehren einer Erkrankung
classification
Klassifizierung
etwas in Klassen einteilen, einordnen
climacteric
Klimakterium
(gr. klimakter - kritischer Punkt im Leben) Wechseljahre der Frau, Lebensstufe, in der die Funktion der Eierstöcke und somit die Fortpflanzungsfähigkeit der Frau allmählich erlischt. Die Menopause fällt in diese Zeit hinein. Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt.
clinic, clinical trial
Klinisch, Klinischer Versuch
"Klinisch" bedeutet hier, auf die Anwendung am Menschen bezogen. In klinischen Versuchen werden Materialien und Methoden einer Studie systematisch untersucht. Ziel ist es, herauszufinden, ob die untersuchte neue Behandlungsmethode bei ausgewählten Patienten und Patientinnen bessere Ergebnisse erbringt als die bekannten Therapien.
clinical staging
Clinical staging
umfaßt alle diagnostischen Maßnahmen ohne operativen Eingriff (z.B. Laparotomie)
clone
Klon
Gruppe von Zellen oder Organismen mit identischem Erbgut, die durch Teilung (ungeschlechtliche Fortpflanzung) aus einer einzigen Zelle oder einem einzelnen Organismus hervorgegangen sind.
clotting
(Blut-)Gerinnung

CNS
ZNS
das Zentralnervensystem
cocarcinogen
Kokarzinogen
Substanzen oder Faktoren in der Umwelt, die mit anderen Faktoren (chemischen, biologischen oder physikalischen) zusammenwirken und Krebs hervorrufen können. Sie verstärken den Effekt von Karzinogenen, ohne selbst kanzerogen zu sein (sog. Promotoren).
coenzyme
Coenzym
Aktiver Teil eines Enzyms, bildet zusammen mit dem Apoenzym das Holoenzym.
colon
Kolon
Mittlerer und größter Abschnitt des Dickdarms; wird aber auch als Bezeichnung für den gesamten Dickdarm einschließlich Blind- und Mastdarm verwendet.
colonoscope
Koloskop
Gerät (Endoskop) zur direkten Untersuchung des Dickdarms..
colonoscopy
Koloskopie
die Endoskopie des Dickdarms.
colostomie
Kolostomie
Künstlicher Dickdarmausgang, chirurgisch hergestellte Verbindung zwischen Dickdarm und Bauchwand. Dient zur Ableitung des Darminhalts, wenn der natürliche Darmausgang vorübergehend oder dauerhaft ausfällt.
colposcopy
Kolposkopie
Untersuchung des Muttermundes und der Scheide mit einer Lupe (Kolposkop) in 10-30 facher Vergrößerung.
combination chemotherapy
Kombinations-Chemotherapie

combination therapy
Kombinationstherapie
Kombination mehrerer Behandlungsverfahren, z.B.Verbindung von Chemotherapie, Strahlentherapie und Operation.
complication
Komplikation
Schwierigkeit: Ereignis oder Umstand, wodurch der normalerweise überschaubare Ablauf einer Erkrankung, eines ärztlichen Eingriffs oder natürlichen Vorgangs (z.B. Geburt) ungünstig beeinflußt oder verschlimmert wird.
computed tomography
Computertomographie
Röntgenuntersuchung in einem großen röhrenförmigen Gerät, bei der die Organe des Körpers 3-dimensional oder in Querschnittaufnahmen sichtbar gemacht werden können. Die Bilder berechnet ein Computer mit Hilfe von Röntgenstrahlen, die durch die zu untersuchende Schicht hindurchgeschickt werden. Durch die hohe Auflösung sind auch sehr kleine Tumore oder Metastasen darstellbar. Die Grenze liegt bei 10 mm.
Evtl. ist die Gabe eines Kontrastmittels
i.v. zur besseren Darstellung der Gefäße und/oder oral zur Darstellung des Darms erforderlich.
confusion
Verwirrung

congestion
Kongestion
arterielle Blutüberfüllung als Folge von Entzündungsreizen
congestive
kongestiv
als Folge von Entzündungsreizen arteriell mit Blut überfüllt
conization
Konisation
Ein kegelförmiger Teil des Gebärmutterhalses (Zervix) wird chirurgisch entfernt und dann histologisch untersucht. Dient dazu, die Ausdehnung und Tiefe eines Tumors zu bestimmen.
conjunctivitis
Konjunktivitis
Augenbindehautentzündung
constipation
Obstipation
Verstopfung
contrast enema
Kontrasteinlauf, KE
eine Röntgenuntersuchung des Dickdarms mit Einlauf von Kontrastmittel (Bariumsulfatsuspension). Eine spezielle Vorbereitung zur Darmreinigung ist erforderlich.
contrast media
Kontrastmittel
Substanzen, die bei bildgebenden Untersuchungen (bes. Röntgen, aber auch Kernspintomographie) Kontrastunterschiede im Gewebe verstärken.
Röntgenstrahlen werden vom Kontrastmittel mehr (positiver Kontrast) oder weniger (negativer Kontrast) abgeschwächt als vom Körpergewebe. Dadurch kommt es zu einer kontrastreicheren Darstellung.
convulsions
Konvulsionen
Schüttelkrämpfe
COPP-ABVD
BEA- COPP

COPP-ABVD
BEA- COPP
Standard - Kombinationschemotherapie zur Behandlung des Morbus Hodgkin. Buchstaben stehen für Einzelmedikamente
  • COPP -ABVD:
    Cyclophosphamid (Intravenös -i.v.)
    Vincristin Oncovin (i.v.)
    Procabazin (per os/per oral -p.o. in Tablettenform)
    Prednison (p.o.)

    Adriamycin (i.v.)
    Bleomycin (i.v.)
    Vinblastin (i.v.)
    DTIC (Dacarbazin) (i.v.)
  • BEA -COPP:
    Bleomycin (i.v.)
    Etoposid (i.v.)
    Adriamycin (i.v.)

    Cyclophosphamid (i.v.)
    Vincristin Oncovin (i.v.)
    Procarbazin (p.o.)
    Prednison (p.o.)


corium
Corium
Lederhaut, bindegewebiger Anteil der Haut zwischen Oberhaut (Epidermis) und Unterhaut (Subcutis).
coronar arteries
Koronararterien
Herzkranzgefäße
coronar sclerosis
Koronarsklerose
Verengung oder Verschluß einer oder mehrerer Herzkranzgefäße durch Arteriosklerose, der häufigsten Ursache für Durchblutungsstörungen am Herzen.
corticosteroids
Corticosteroide
Nebennierenrindenhormone, es gibt über 40 verschiedene. Sie werden nach ihrer Wirkung in 3 Gruppen unterteilt:

1. Mineralcorticoide wirken auf den Mineralstoffwechsel: Zurückhalten von Natrium und damit von Wasser, Ausscheidung von Kalium. Wirksamstes Hormon ist das Aldosteron.
2. Glucocorticoide wirken auf den Kohlehydrat (Zucker) - Stoffwechsel. Zuckerneubildung aus Eiweiß. Physiologisches Hormon ist das Cortisol/
Cortison.
3. Androcorticoide beeinflussen das Wachstum und die sexuelle Reifung.

cortison
Cortison
Nebennierenrindenhormon, Glucocorticoid (Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel).
Es hat eine wichtige Bedeutung durch folgende Wirkungen:
  • antiphlogistisch (entzündungshemmend)
  • antiallergisch
  • antiexsudativ (verhindert entzündlichen Austritt von Flüssigkeit und Zellen aus den Blut- und Lymphgefäßen)
  • antiproliferativ (wachstumshemmend)

Die wichtigsten Nebenwirkungen:

  • Zurückhalten von Natrium und Wasser, Verlust von Kalium
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel (Steroiddiabetes)

bei längerer Therapie:

  • Fettumverteilung mit Stammfettsucht
  • Muskelschwund
  • Osteoporose

Es gibt verschiedene Cortisone mit unterschiedlicher glucocorticoider Wirkungsstärke:

  • 1 Cortison
  • 4-5 Prednison (z.B. Decortin)
  • 4-5 Prednisolon (z.B. Decortin-H)
  • 5-6 Methylprednisolon (z.B. Urbason)
  • 6-8 Triamcinolon (z.B. Volon)
  • 25-30 Dexamethason (z.B. Fortecortin)

Jedes Präparat hat allerdings sein eigenes Wirkungs- (und Nebenwirkungs-)spektrum. Es kann also nicht einfach eins durch ein anderes in entsprechender Dosierung ersetzt werden.

cryosurgery
Kryochirurgie
Kältechirurgie: Durch Verdampfen verflüssigter Gase werden im betreffenden Gewebe Temperaturen bis zu -76°C (CO2, Kohlensäureschnee), -85°C (Lachgas, N2O) bzw. -196°C (Stickstoff) erzielt. Vorteil: relativ gewebeschonender und organerhaltender Eingiff bei guter Blutstillung, relativ geringer Belastung des Patienten und Schmerzarmut.
CSF - colony stimulating factor
G-CSF

CT scan
CT
Abk. für Computertomographie
curative
kurativ
heilend, auf Heilung ausgerichtet
cure
Heilung
Vollständige Beseitigung eines Krankheitszustandes. Bei Lymphomen wird dieser Begriff benutzt, wenn seit dem Eintritt der Remission eine angemessene Zeit (5 Jahre) vergangen ist.
cutis
Cutis
Haut, besteht aus der Oberhaut (Epidermis) und der Lederhaut (Corium)
cyst
Zyste
Sackartige Geschwulst mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt. Zu diagnostischen Zwecken wird der Inhalt mittels Feinnadelbiopsie abgesaugt und zytologisch untersucht.
cystadenocarcinoma
Cystadenokarzinom
ein Adenokarzinom mit zystischer Aufweitung der veränderten Drüsenschläuche.
cystitis
Zystitis
Harnblasenentzündung
cytokins
Zytokine
von einer Vielzahl von Zellarten gebildete Substanzen, die als hormonähnliche Wirkstoffe Zellen aktivieren (insbes. Immunzellen). Hierzu gehören z.B. Interleukine, Interferone und Wachstumsfaktoren wie G-CSF.
cytology
Zytologie
Lehre von Bau, Funktion und krankhaften Veränderungen der Zellen. Sie wird für die mikroskopische Untersuchung der (angefärbten) Zellen in Punktionsmaterial, Körperflüssigkeiten und Abstrichen gebraucht und ist entscheidend für die genaue Diagnose einer Tumorerkrankung.
cytoplasma
Zytoplasma
Zelleib, das flüssige, nicht aus Partikeln bestehende Grundmaterial der Zelle.
cytostatics
Zytostatika
Einzahl: Zytostatikum

Zellgifte, die im wesentlichen in der Therapie bösartiger Erkrankungen eingesetzt werden. Das Wirkungsprinzip beruht auf unterschiedlicher Beeinflussung des Stoffwechsels von Zellen, deren Zellteilung dadurch verzögert bzw. verhindert wird. Zytostatika, die ausschließlich Tumorzellen angreifen und gesunde Zellen schonen, gibt es allerdings noch nicht.
Da diese Medikamente hochwirksam sind, wird bei der Herstellung auf höchste Reinheit geachtet. Sie können künstlich hergestellt werden, aber auch aus Pflanzen, Mikroorganismen oder anderen Naturstoffen gewonnen werden. Für die Wirksamkeit spielt dies eine untergeordnete Rolle

cytotoxic
zytotoxisch
zellschädigend
cytotoxicity
Zytotoxizität
Schädlichkeit einer bestimmten Substanz für eine Zelle. Die Bezeichnung wird häufig für die unerwünschten Nebenwirkungen der Zytostatika verwendet. Auch in der Behandlung nicht bösartiger Erkrankungen werden unter Umständen zytotoxische Medikamente eingesetzt.

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