Medizinische Fachausdrücke - englisch

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edema
Ödem
schmerzlose, nicht gerötete Schwellung durch Ansammlung von Körperflüssigkeit im Gewebe
effusion
Erguß
Flüssigkeitsansammlung in Körperhöhlen und Gewebe
EKG/ECG - elektrocardiogram
EKG - Elektrokardiogramm
Aufzeichnung der elektrischen Erregung des Herzmuskels
electrolyte
Elektrolyt
Verbindungen (Säuren, Basen, Salze), die in wäßriger Lösung in Ionen zerfallen. Insbesondere die im Blutserum gelösten Ionen Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid, Bicarbonat
electron microscope
Elektronenmikroskop
Mit einer Elektronenquelle ausgestattetes Mikroskop, mit dem Zellstrukturen und noch kleinere Strukturen bis zu 300.000fach vergrößert werden. Es Funktioniert, indem durch Elektronenstrahlen die Bilder auf speziellen fluoreszierenden oder fotografischen Platten dargestellt werden.
electrophoresis
Elektrophorese
Technische Trennung verschiedener Substanzen nach Richtung und Geschwindigkeit ihrer Wanderung im elektrischen Feld. Sie wird z.B. eingesetzt, um die Zusammensetzung des Eiweißes im Blutserum zu untersuchen.
embryo
Embryo
Frucht in der Gebärmutter während der Organentwicklung, das sind die ersten 3 Monate der Schwangerschaft. Danach: Fetus
emission
Emission
Aussendung (z.B. von Strahlung)
empathy
Empathie
emotionale Einfühlung in die Erlebensweise einer anderen Person durch Erinnern oder Vorstellen einer ähnlichen Situation.
encephalopathy
Enzephalopathie
nichtentzündliche Erkrankungen oder Schädigungen des Gehirns
endocrine
endokrin
innersekretorisch, in das Blut absondernd, Eigenschaft der Drüsen
endogenous
endogen
im Körper selbst entstanden, nicht durch äußere Einflüsse entstanden. Gegenteil: exogen.
endometrial carcinoma
Endometriumkarzinom
ein Karzinom, das von der Gebärmutterschleinhaut ausgeht.
endometrium
Endometrium
Gebärmutterschleimhaut
endonuclease
Endonuklease
Bezeichnung für Enzyme, die Nukleinsäuren innerhalb eines Einzel- od. eines Doppelstrangs spalten.
endoprosthesis
Endoprothese
Knochen- oder Gelenkersatz aus körperfremdem Material, der in den Körper eingepflanzt wird.
endoscope
Endoskop
Ein röhren- oder schlauchförmiges Instrument, das mit einem optischen System (z.B. Glasfasern oder Spiegel) ausgestattet ist, mit dem angesehen werden kann, was sich am Ende des Endoskops befindet. Außerden hat es Spül- und Absaugvorrichtungen sowie Kanäle zum Einführen von Instrumenten (z.B. Zangen zur Entnahme von Gewebeproben).
endoscopy
Endoskopie
Untersuchung von Körperhohlräumen und Hohlorganen mit Hilfe eines Endoskops, dabei können Gewebeproben entnommen werden oder kleinere operative Eingiffe durchgeführt werden.
enteral
enteral
auf den Darm bezogen
enzyme
Enzym
in lebenden Zellen gebildete Eiweißkörper, die als Biokatalysatoren fungieren, d.h. sie ermöglichen/beschleunigen Stoffwechselprozesse, ohne sich dabei selbst zu verbrauchen.

Enzyme wirken auf genau definierte Substanzen (Substrat) in bestimmten Phasen des Stoffwechsels. Sie bestehen aus einer Trägersubstanz (Apoenzym) und einem aktiven Zentrum (Coenzym). Beide zusammen bilden das Holoenzym.

Die Aktivität eines Enzyms wird durch die Substratkonzentration reguliert. Man unterscheidet daher funktional zwei Stellen am Enzym:

  • den katalytischen Ort - hier findet die Umsetzung des Substrats statt.
  • den regulativen Ort - hier findet Regulierung der Aktivität statt.


epidemiology
Epidemiologie
Wissenschaftszweig, der sich mit Ursache, Verteilung und Kontrolle von Krankheiten in der Bevölkerung befaßt.
epidermis
Epidermis
Oberhaut, darunter liegen die Lederhaut (Corium) und die Unterhaut (Subcutis).
epithelial
epithelial
zum Epithel gehörend
epithelium
Epithel
geschlossener ein- oder mehrschichtiger Zellverband, der innere oder äußere Körperoberflächen bedeckt. Funktionen: Schutz, Stoffaustausch, Reizaufnahme;
epithesis
Epithese
individuell modelliertes Ersatzstück aus Kunststoff zur Deckung von Oberflächendefekten, insbesondere im Gesicht (Auge, Nase, Ohr), das in der Regel nur an den Körper angelegt oder aufgeklebt wird.
Epstein-Barr virus
Epstein-Barr Virus
Abk. EBV, Virus, das als Erreger des Pfeiffer'schen Drüsenfiebers gilt, einer Erkrankung, die sich in einer starken Vergrößerung der Lymphknoten und grippeähnlichen Symptomen äußert. Es wird eine Beziehung zu Morbus Hodgkin vermutet, die jedoch noch nicht geklärt ist.
ergotherapy
Ergotherapie
"Beschäftigungstherapie"; wird häufig in Nachsorgekliniken eingesetzt. Durch sinnvolle, kreative Beschäftigung gelingt es vielen Tumorpatienten und -patientinnen, psychische Probleme besser zu bewältigen und so ihre Erkrankung leichter zu verarbeiten.
erythema
Erythem
(entzündl.) Rötung der Haut
erythrocytes
Erythrozyten
rote Blutkörperchen (siehe Knochenmark)
erythropoietin
Erythropoietin
Wachstumsfaktor zur Bildung von roten Blutkörperchen.
esophagitis
Ösophagitis
Entzündung der Speiseröhre
esophagus
Ösophagus
Speiseröhre
esterification
Veresterung
chem. Reaktion, bei der aus einem Alkohol und einer Säure unter Abspaltung von Wasser ein sog. Ester entsteht.
estrogen/progesteron receptor assay E/PR - assay
Östrogen/Progesteron Rezeptoranalyse
Verfahren zur Bestimmung der Hormonabhänigkeit von Brustkrebs, es wird meistens bei der histologischen Untersuchung durchgeführt. Man sucht dabei auf den Tumorzellen nach Hormonrezeptoren (Anlegestellen) für die Hormone Östrogen und Gestagen. Sind sie vorhanden, besteht die Wahrscheinlichkeit, daß dieser Brustkrebs in seinem Wachstum von einem oder beiden Hormonen abhängig ist. In diesem Fall ist eine Hormontherapie sinnvoll.
estrogens
Östrogene
weibl. Geschlechtshormone. Sie werden hauptsächlich in den Eierstöcken (Ovarien) gebildet und lösen Zellteilungs- und Wachstumseffekte an den weiblichen Geschlechtsorganen aus. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Ausprägung der Brust, beim Ablauf der Monatsblutung sowie bei der Fortpflanzung, z.B. regen sie die Reifung der Eizellen und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut an. Darüber hinaus spielen sie auch eine wichtige Rolle beim Knochenstoffwechsel.
euphoria
Euphorie
gesteigertes Lebens- und Glücksgefühl mit Sorglosigkeit, Optimismus und subjektivem Wohlbefinden
Ewing's sarcoma
Ewing-Sarkom
vom Knochenmark ausgehendes, sehr bösartiges Sarkom, das vor allem zwischen dem 10. u. 30. Lebensjahr auftritt, oft in den Knochen des Unterschenkels.
excision
Exzision
Ausschneiden von Gewebeteilen ohne Berücksichtigung von Organgrenzen oder Gewebestrukturen
exfoliative cytology
Exfoliativzytologie
Zytologische Untersuchung von Körperzellen, die von Oberflächen innerhalb des Körpers abgenommen wurden; zum Beispiel Pap-Test.
exocrine
exokrin
nach außen absondernd, z.B. an die Körperoberfläche oder Schleimhäute, Eigenschaft der Drüsen.
exogenous
exogen
außerhalb des Organismus entstanden, von außen in den Körper eindringend. Gegenteil: endogen.
exonuclease
Exonuklease
Reparaturenzyme zum Entfernen nicht gepaarter Nukleotide sowie veränderter Basen (Punktmutationen).
experimental
experimentell
auf wissenschaftlichen Versuchen beruhend
exponential
exponentiell
nicht geradlinig, sondern jeweils um ein Vielfaches gesteigert
expression
Expression
wörtl. Auspressen, in Zusammenhang mit Antigenen: Synthese des Antigens in der Zelle
extravasation
Extravasat
Injektion/Infusion in das umliegende Gewebe statt in das punktierte Blutgefäß.

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