Medizinische Fachausdrücke - englisch

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haemangiosarcoma
Hämangiosarkom
Ein bösartiger seltener Tumor, der in den kleinen Blutgefäßen (Kapillaren) entsteht; man unterscheidet:
  1. Hämangiofibrosarkom: von den Zellen der Gefäßwand (Perithel) ausgehend.
  2. Hämangioendotheliom: von den Zellen der Gefäßauskleidung (Endothel) ausgehend.
haemorrhage
Hämorrhagie
Blutung
haemorrhagic
hämorrhagisch
blutend
hair follicle
Haarfollikel
Haarbalg, Haarwurzel
heartburn
Sodbrennen

helicase
Helicase
Bezeichnung für Enzyme, die eine überspiralisierte DNS entwinden
hematocrit
Hämatokrit
Anteil der Zellen (hauptsächlich Erythrozyten) am gesamten Blutvolumen in Prozent.
Normwerte: 37 - 47 % (Frauen), 40 - 52 % (Männer)
hematologist
Hämatologe
Facharzt für Blutkrankheiten
hematology
Hämatologie
Lehre und Wissenschaft von Blut, Blutbildung und Bluterkrankungen
hematopoiesis
Häm(at)opoese
Blutbildung
hematopoietic
häm(at)opoetisch
blutbildend
hematuria
Hämaturie
Blut im Urin
hemoccult
Haemoccult
Test, mit dem im Stuhl verborgenes, nicht sichtbares (okkultes) Blut nachgewiesen werden kann.
hemoglobin (Hb)
Hämoglobin (Hb)
Der Bestandteil der roten Blutkörperchen, der Sauerstoff transportiert, besteht im wesentlichen aus einem Protein und Eisen.
heparin
Heparin
gerinnungshemmender Stoff, der zur Verhinderung von Blutgerinnseln eingesetzt wird.
hepatoma
Hepatom
Jede Art von Primärtumor der Leber, kann gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein.
hepatotoxicity
Hepatotoxizität
Lebergiftigkeit, Leberschädigung
herpes simplex
Herpes Simplex
eine Viruserkrankung, hauptsächlich der Haut und Schleimhäute (Lippenbläschen), die auch die Nerven befallen kann. Die Viren können im Körper bleiben, ohne Krankheitserscheinungen zu verursachen.
herpes zoster
Herpes Zoster
Gürtelrose
heterogeneity
Heterogenität
Verschiedenartigkeit, Uneinheitlichkeit
hiccough, hiccup
Schuckauf

Hickman catheter
Hickman Katheter
ein zentraler Venenkatheter
histology
Histologie
Lehre vom Feinbau körpereigener Gewebe (Organe). Die mikroskopische Untersuchung eines sehr dünnen (wenige 1/1000 Millimeter), angefärbten Gewebeschnittes erlaubt die Beurteilung, ob ein Gewebe krankhaft verändert ist, ob ein gut- oder bösartiger Tumor vorliegt, bei Metastasen evtl. auch Hinweise auf den Ort des Primärtumors. Sie ist entscheidend für die genaue Diagnose einer Tumorerkrankung.
HIV
HIV
Abk. für human immunodeficiency virus, wörtl. übersetzt: menschliches Immunschwäche Virus. Erreger der Erkrankung AIDS.
hives
(Juck-)Ausschlag, Nesselsucht

HLA
HLA
Human Leukocyte Antigen Test: ein Test, bei dem 6 Parameter (Leukozyten-Antigene) ermittelt werden, um die Gewebeverträglichkeit eines Blut- oder Knochenmarkspenders zu testen.
Hodgkin's cells
Hodgkin-Zellen
große, einkernige Zellen, die als wahrscheinliche Vorstufen der immer mehrkernigen Reed-Sternberg-Zellen bei Morbus Hodgkin gelten.
Hodgkin's disease
Morbus Hodgkin
bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems die sich durch Schwellung der Lymphknoten bemerkbar macht. Sie wird histologisch (durch Gewebeuntersuchung) festgestellt durch den Nachweis einkerniger Hodgkin-Zellen und mehrkerniger Reed-Sternberg-Riesenzellen in den befallenen Lymphknoten und Organen.
holoenzyme
Holoenzym
Vollständiges Enzym, bestehend aus dem Apoenzym und dem Coenzym.
homeopathy
Homöopathie
Von Samuel Hahnemann (1755 - 1843) begründetes Therapieprinzip, bei dem meist in niedrigster Dosierung, pflanzliche und mineralische Substanzen eingesetzt werden, die in hoher Dosierung bei einem gesunden Menschen der zu behandelnden Krankheit ähnliche Symptome hervorrufen.
hormone receptors
Hormonrezeptoren
(chem.) Strukturen in der Zelle, die auf bestimmte Hormone reagieren ("Anlegestellen") und daraufhin bestimmte Stoffwechselvorgänge auslösen. Sind an einem Tumorgewebe diese Anlegestellen nachweisbar, so ist dieses Gewebe wahrscheinlich für dieses Hormon empfindlich. Diese Empfindlichkeit wird bei der Hormontherapie genutzt.
Die Bestimmung von Hormonrezeptoren bei Brustkrebs ist bedeutsam für die vorbeugende (
adjuvante) oder lindernde (palliative) Therapieentscheidung. Man unterscheidet Östrogen- und Progesteronrezeptoren. Patientinnen vor Eintritt der Wechseljahre (prämenopausale) weisen zu etwa 50-60%, Patientinnen nach Eintritt der Wechseljahre (postmenopausale) zu 70-80% Östrogenrezeptoren auf. Diese sog. rezeptorpositiven Fälle wurden bisher im Hinblick auf den Verlauf der Erkrankung (Prognose) günstiger eingeschätzt als die rezeptornegativen Tumoren. Bei den rezeptorpositiven Patientinnen haben hormontherapeutische Maßnahmen mehr Aussicht auf Erfolg.
hormone therapy
Hormontherapie
Die Zellen mancher Krebsarten, insbes. Brustkrebs, Gebärmutterkrebs und Prostatakrebs, haben Hormonrezeptoren. Sie brauchen das Hormon zum Wachstum. Bei der Hormontherapie werden die Hormonrezeptoren oder die Produktion des Hormons selbst blockiert.Auf diese Weise werden die Hormone dem Tumor entzogen und er hört auf, zu wachsen.
hormones
Hormone
Botenstoffe des Körpers, die in den endokrinen Drüsen produziert werden, über das Blut ihre Erfolgsorgane erreichen und dort an bestimmten Stellen anlegen (Hormonrezeptoren). Sie beeinflussen bereits in sehr geringer Konzentration deren Stoffwechsel in charakteristischer Weise. Z.B. regeln sie Vorgänge wie Wachstum, Geschlechtsverhalten (Östrogen) oder den Stoffwechsel von Nahrungsmitteln.

Beispiele: Cortison (Nebennierenrinde), Östrogen (Eierstöcke), Insulin (Bauchspeicheldrüse), Thyroxin (Schilddrüse)

humoral immunity
humorale Immunität
Form der Immunität, die durch Antikörper bewirkt wird, die in den Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, Tränen, Speichel, Muttermilch usw.) zirkulieren.
hydration
Hydratation
Aufnahme von Flüssigkeit, Bindung von Wasser an chem. Substanzen, z.B. an Bluteiweißkörper
hydrogen
Wasserstoff

hydrogen peroxide
Wasserstoffperoxid

hyperalimentation
Hyperalimentation
Überernährung, Form der künstlichen Ernährung bei Krankheitsbildern mit erhöhtem Stoffwechsel, z.B. Tumorkrankungen.
hyperkeritinisation
Hyperkeratinisierung
übermäßige Verhornung
hyperpigmentation
Hyperpigmentierung
Überpigmentierung
hypersensitivity
Überempfindlichkeit

hypertension
Hypertension, Hypertonie
hoher Blutdruck
hyperuricaemia
Hyperurikämie
Erhöhung der Harnsäure im Blut. Die Harnsäure ist ein Produkt aus dem Eiweißstoffwechsel, z.B. wenn der Körper abgestorbene Zellen abbaut.
hypoglycaemia
Hypoglykämie
zu niedriger Blutzuckerspiegel
hypoglycaemic
hypoglykämisch
unterzuckert, mit zu niedrigem Blutzucker
hypophysectomy
Hypophysektomie
Operative Entfernung der Hirnanhangdrüse (Hypophyse)
hypophysis
Hypophyse
Hirnanhangdrüse: in der Schädelbasis gelegene endokrine Drüse mit zentraler Bedeutung: Sie produziert eine Reihe wichtiger Hormone, die z.T. die anderen endokrinen Drüsen steuern.
hypotension
Hypotension, Hypotonie
niedriger Blutdruck
hypothesis
Hypothese
Annahme

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