Medizinische Fachausdrücke - englisch

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ileostomy
Ileostomie
Künstlicher Dünndarmausgang
ileum
Ileum
Dünndarm
ileus
Ileus
Darmverschluß
iliac crest
Beckenkamm
Oberrand des Beckenknochens
immune response, immune reaction
Immunantwort
nach Kontakt mit einem Antigen erfolgende Reaktion des Immunsystems; dabei kann es sich um die Bildung Antikörpern und/oder die Aktivität von Freßzellen handeln. Der Körper kann auch eine Immuntoleranz entwickeln, d.h. er reagiert nicht mehr auf das Antigen (Ziel einer Desensibilisierung bei Allergien)
immune serum
Immunserum
Antiserum
immune system
Immunsystem
Das körpereigene Abwehrsystem gegen körperfremde Substanzen und Organismen (z.B. Bakterien oder Viren), die als Antigene wirken, aber auch gegen anomale (z.B. maligneentartete) Körperzellen.

Beteiligt sind das lymphatische System, das Knochenmark und das retikuloendotheliale System.

Die o.g. Organe bilden Zellen (Granulozyten, Lymphozyten), die die Eindringlinge direkt angreifen (zelluläre Abwehr) oder Antikörperbilden (humorale Abwehr). Auch körpereigene Botenstoffe (Zytokine) sind Teil dieses komplexen Systems. Ein Einfluß der Psyche auf das Immunsystem wird derzeit diskutiert.

immunity
Immunität
Unempfänglichkeit des Organismus für eine Infektion mit krankheitserregenden Keimen (Beispiel: Pocken) oder Schutz vor deren Giften (Beispiel: Tetanus). siehe auch Immunsystem
immunization
Immunisierung
Herbeiführen von Immunität
immunoassay
Immunassay
Laboruntersuchung zum Nachweis von Antikörpern oder antigen wirkenden Substanzen durch Antigen-Antikörper-Reaktion in Körperflüssigkeiten , z.B. in Blutserum oder Urin.
immunocomplex
Immunkomplex
In der Regel nicht wieder lösbare Verbindung aus Antigen und Antikörper, die bei der Antigen-Antikörper-Reaktion entsteht.
immunology
Immunologie
Lehre vom Aufbau und der Funktion des Immunsystems
immunomodulation
Immunmodulation
Veränderung der Immunantwort durch Substanzen bzw. Medikamente (Immunmodulatoren) im Sinne einer positiven Unterstützung (Immunstimulation) od. negativen Beeinflussung (Immunsuppression)
immunostimulants
Immunstimulanzien
Substanzen, die das Immunsystem auf unterschiedliche Weise aktivieren und die zur Förderung der Immunabwehr angewendet werden. dazu gehören pflanzl. Stoffe (z.B. Mistelpräparate), Extrakte aus Mikroorganismen, Impfstoffe sowie physiologische (z.T. gentechnisch hergestellte) Immunmodulatoren wie Lymphokine, Interleukine, koloniestimulierende Faktoren (G-CSF), Thymusfaktoren und Interferone.
immunostimulation
Immunstimulation
Aktivierung des Immunsystems zur Förderung der Immunabwehr.
immunosuppressant
Immunsuppressivum
Medikament (z.B. ein Zytostatikum), das die Immunantwort = Reaktion des Immunsystems auf ein Antigen (Bildung von Antikörpern und /oder Aktivität von Freßzellen) unterdrückt.
immunosuppression
Immunsuppression
Unterdrückung des Immunsystems, insbesondere durch Chemo- und/oder Strahlentherapie.
immunotherapy
Immuntherapie
Anregung, Verstärkung oder Unterdrückung der Immunantwort durch Medikamente.
implant
Implantat
Bezeichnung für künstliche Stoffe und Teile, die zur Erfüllung bestimmter Ersatzfunktionen in den menschlichen Körper eingepflanzt werden. Beispiele: Herzschrittmacher, künstliche Herzklappen, künstliches Hüftgelenk...
implantation
Implantation
Einpflanzung von körperfremden Materialien in den Organismus
implanted
implantiert
eingepflanzt
in situ
in situ
in natürlicher Lage, im Körper.
in vitro
in vitro
(lat.): im (Reagenz-)Glas, d.h. außerhalb des lebenden Organismus. siehe in vivo
in vivo
in vivo
(lat.): am Lebendigen, d.h. in einem lebenden Organismus. siehe in vitro
incidence
Inzidenz
Häufigkeit, mit der ein bestimmtes Ereignis in einem bestimmten Zeitraum vorkommt.
incorporation
Inkorporation
Aufnahme eines Stoffes in den Organismus
indigestion
Verdauungsstörung

infection
Infektion
Das Eindringen und Vermehren von krankheitserregenden Mikroorganismen im Körper
infertility
Infertilität
Unfruchtbarkeit
infiltration
Infiltration
meist örtlich begrenztes Eindringen von Flüssigkeiten od. Zellen (z.B. Blutzellen, Tumorzellen) in das umgebende (Binde)gewebe.
inflammation
Entzündung

informed consent
informed consent
informierte Einwilligung, Zustimmung des Patienten zu einer Behandlung unter Kenntnis des Nutzens und aller möglichen Risiken.
infusion
Infusion
das im Gegensatz zur Injektion langsame Einfließenlassen von Flüssigkeiten in den Körper, meist in eine Vene.
ingestion
Ingestion
Aufnahme eines Stoffes in den Verdauungstrakt mit dem Trinkwasser oder der Nahrung
inhalation
Inhalation
Einatmung: Gasen, Dämpfen, Aerosolen und Stäuben in Atemwege und Lunge
injection
Injektion
Einspritzung, das im Gegensatz zur Infusion relativ schnelle Einbringen von Medikamenten in den Körper mit Hilfe einer Spritze und einer Nadel, z.B. in die Vene, in den Muskel, unter die Haut.
insommnia
Schlaflosigkeit

insulin
Insulin
in den sog. Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildetes blutzuckersenkendes Hormon, das hauptsächlich die normale Blutzuckerkonzentration von 70-115 mg/dl bewirkt.
intercalating agents
Interkalanzien
Gruppe von Zytostatika, die die Funktion der DNS blockieren, indem sie sich zwischen die Basen binden, die die beiden Stränge der DNS zusammenhalten.
interferons
Interferone
Botenstoffe des körpereigenen Immunsystems. Sie werden als Reaktion auf Virusinfektionen vom Körper gebildet und hemmen das Wachstum der Viren. Sie werden in der Immuntherapie eingesetzt, weil sie das Immunsystem anregen können, Krebszellen zu bekämpfen. Die Herstellung erfolgt heutzutage gentechnologisch.
interleukine
Interleukine
von Leukozyten abgesonderte, hormonähnliche Botenstoffe des körpereigenen Immunsystems. Sie werden im der Immuntherapie eingesetzt, weil sie Wachstum und Aktivität bestimmter Immunzellen (Lymphozyten, Killerzellen) steigern und die Blutbildung beeinflussen. Die Herstellung erfolgt heutzutage gentechnologisch.
intestine
Intestinum
Darm, Eingeweide
intramuscular
intramuskulär
(i.m.) im Muskel. insbesondere die Injektion eines Medikaments in den Muskel, meistens den Gesäßmuskel
intraperitoneal
intraperitoneal
(i.p.) im Bauchraum, insbesondere die Injektion eines Medikaments in den Bauchraum
intrathecal
intrathekal
im Liquorraum (Raum mit Gehirn-/Rückenmarkflüssigkeit, insbesondere die Injektion eines Medikaments in den Liquorraum, meistens durch Lumbalpunktion.
intravenous
intravenös
(i.v.) die Injektion eines Medikaments in die Vene
intravesical
intravesikal
innerhalb der Harnblase, in die Harnblase
invasive
invasiv
eindringend
ionising radiation
ionisierende Strahlung
das sind elektromagnetische Wellen. die unter Energieaufwand Elektronen aus der Atomhülle entfernen können. Dazu gehören Röntgenstrahlen, aber auch ultraviolette Strahlung. Es wird dabei Energie übertragen, dies kann bei Körpergewebe zu chemischen und biochemischen Reaktionen sowie strahlenbiologischen Folgen führen. Sie können bei der Behandlung von Krankheiten hilfreich sein, aber auch Krankheiten verurasachen, z.B. Krebs.
ions
Ionen
positiv (Kationen) oder negativ (Anionen) geladene Atome od. Moleküle, die sich im elektrischen Feld zur jeweils entgegengesetzt geladenen Elektrode bewegen.
irratation
Irritation
Reizung
irreversible
irreversibel
nicht umkehrbar, nicht rückgängig zu machen
isotope
Isotop
auch: Nuklid. Atome mit gleicher Protonen und unterschiedlicher Neutronenzahl. Es sind unterschiedliche Atomarten des gleichen chemischen Elements, die sich nur in ihrer Atommasse unterscheiden. Sie können, müssen aber nicht, radioaktiv sein (Radioisotope, Radionuklide).
isotransplantation
Isotransplantation
Gewebetransplantation zwischen genetisch gleichartigen Individuen derselben Art, zum Beispiel eineiigen Zwillingen.
itching
Jucken

jaw
Kiefer

joint
Gelenk

joint pain
Gelenkschmerzen


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