Die Diagnose Krebs bedeutet für viele eine schlagartige Änderung ihres bisherigen Lebensgefühls. Allgemein wird Krebs mit Tod assoziert. Die Reaktion der Gesellschaft auf diese Krankheit ist durch Angst und Unsicherheit geprägt. Das betrifft sowohl das soziale Umfeld des Patienten, als auch die breite Öffentlichkeit.
Die Unsicherheit im Umgang mit diesem Thema hat in erster Linie mit mangelnder Information zu tun. So gilt Krebs als heimtückische tödliche Krankheit. Außerdem stellt die gesellschaftlich anerkannte Norm, insbesondere die Werbung, das Bild des schönen, gesunden und voll funktionstüchtigen Körpers in den Vordergrund.
Krank sein bedeutet, nicht vollwertig zu sein und wird nur für eine begrenzte Zeit akzeptiert.
Daß Krebs viele Gesichter hat und gerade Morbus-Hodgkin gute Chancen geheilt zu werden, wissen die wenigsten.
In einem offenen und direkten Umgang mit dem Thema, nimmt man seiner Umgebung die Unsicherheit. Indem der Betroffene seine Situation selbst anspricht, die Verfahrensweise im Krankenhaus erklärt und auch seine Ängste und Probleme nicht verheimlicht, hilft er sich und seiner Umgebung die Berührungsängste zu überwinden.
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