Morbus Hodgkin
Leitfaden für Patienten
und Angehörige
- Erfahrungsberichte
- Morbus
Hodgkin
- Diagnostik
Lymphknotenbiopsie
Staging
Knochenmarkpunktion
Röntgen
Computertomographie
Sonographie (Ultraschall)
Skelettszintigraphie
Leberpunktion
Laboruntersuchungen
Galliumszintigraphie
Immunszintigraphie
Lymphographie
Laparotomie
Lumbalpunktion
Kernspintomographie
PET
- Einteilung in
Stadien
Untergruppen
Stadien
Allgemeinsymptome
Extranodalbefall
Bulky Disease
Prognosegruppen
- Behandlungsmöglichkeiten
Chemotherapie
Strahlentherapie
Operation
Nachsorge
- Rezidiv
Prognose
Therapie
Knochenmarktransplantation
- Alternative
Behandlungsmöglichkeiten und "Wundermittel"
- Nach der
Therapie
Angstbewältigung
Psychologische Sicht
- Fruchtbarkeit
Frauenspezifische Nebenwirkungen
Zeugungsfähigkeit bei männlichen Morbus
Hodgkin-Patienten
- Arzt-Patienten-Verhältnis
- Krebs in der
Gesellschaft
- Ernährung
- Glaube/ Kirche
- Begleitende
Unterstützung
Selbsthilfegruppe
Psychotherapie
- Soziale Hilfen
Kur
Schwerbehinderung
Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse
Leistungen von privaten Krankenversicherungen
Leistungen der Deutschen Krebshilfe
- Wörterbuch
- Psychosoziale
Betreuung
(Sammlung von Adressen)
- Büchertips
zum Thema Krebs
Vor 2 Jahren habe ich die
Selbsthilfegruppe Morbus Hodgkin hier in Köln gegründet. Köln
ist der Sitz der Studienzentrale für die bundesweite Morbus
Hodgkin Studiengruppe unter der Leitung von Prof. Dr. V. Diehl
(Chefarzt der Medizinischen Klinik I für Innere Medizin, Köln).
Ihm verdanke ich die Möglichkeit 2 Jahre lang als Arzt
ausschließlich in der Studie und mit Morbus Hodgkin Patienten
gearbeitet zu haben.
Morbus Hodgkin wird zu
den bösartigen Erkrankungen gezählt. Doch unterscheidet er sich
in vieler Hinsicht von klassischen Krebserkrankungen.
Insbesondere ist die Aussicht auf Heilung deutlich größer.
Betroffen sind überwiegend jüngere Patienten.
Es erschien mir
wünschenswert, meinen Patienten neben dem Arztkontakt, auch
Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit ebenfalls Betroffenen
zu schaffen. Die Selbsthilfegruppe stellt hierfür den idealen
Rahmen da.
Die Größe der Gruppe
hat in den 2 Jahren variiert. Zwischenzeitliche Bedenken über
ihren Fortbestand sind auch nach dieser Zeit noch nicht
ausgeräumt. Von den englischen Verhältnissen, die eine
landesweite Patientenorganisation mit monatlich erscheinenden
Rundbriefen haben, sind wir noch "meilenweit" entfernt.
Ich hoffe aber, daß mit dem Vorliegen dieses Leitfadens, das
Interesse und somit die Gründungsaktivitäten auch in anderen
Städten steigt.
Der Leitfaden wurde von
den Gruppenmitgliedern geschrieben. Sie haben über Inhalt und
Ausmaß selbst entschieden. Somit hoffen wir, daß er Euren
Bedürfnissen entspricht.
Ich bin stolz auf diesen
Leitfaden, und vor allem auf die, die ihn erarbeitet haben.
Köln, im Februar 1995
Dr. Uli Rüffer
Vorwort zur Internet-Ausgabe
Zunächst ein Dankeschön an die Deutsche
Krebshilfe, die uns diesen
Leitfaden als Band 21 der "Blauen Ratgeber" in
gekürzter Form gedruckt und veröffentlicht hat. Er hat
inzwischen weite Verbreitung bei Patienten und Ärzten gefunden.
Neben einer intensiven
Öffentlichkeitsarbeit hat der Leitfaden dazu beigetragen, daß
die Gruppe Kontakte und Mitglieder im ganzen Bundesgebiet hat.
Zur Zeit sind wir rund 50 eingetragene Mitglieder, die zweimal im
Monat ein Protokoll der Gruppentreffen mit nützlichen
Informationen und Neuigkeiten erhalten. Die Treffen sind immer
sehr gut besucht und wir bearbeiten Berge von Post.
An dieser Stelle bedanken wir uns beim Studiensekretariat Morbus Hodgkin an der Uniklinik Köln unter Leitung von Prof.
Volker Diehl, das uns mit Rat und Tat zur Seite steht und
großzügigerweise den größten Teil unserer Post verschickt.
Da wir uns ausschließlich aus Spenden
finanzieren, ein herzliches Dankeschön auch an alle Menschen,
die unsere Tätigkeit in idealistischer Weise durch Geld,
Sachleistungen oder Arbeit unterstützen und es uns so
ermöglichen, zahlreichen Betroffenen zu helfen.
In den letzten 2 Jahren sind wir
"erwachsen" geworden und freuen uns, Euch hier und
jetzt die ungekürzte Originalfassung des Leitfadens
präsentieren zu können.
"Es genügt nicht,
einen Traum zu haben. Man muß auch den Mut besitzen, ihn wahr zu
machen..."
Jülich, im April 1997
Birgitta Meister